Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Tarnkappentechnik
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Der Begriff Tarnkappentechnik umfasst alle Techniken, die die Ortung eines Luftfahrzeugs, Wasserfahrzeugs oder Landfahrzeugs erschweren. Dies geschieht durch die Reduzierung der vom zu ortenden Objekt ausgesandten oder reflektierten Emissionen. Bei Luftfahrzeugen und Überwasserfahrzeugen wie Schiffen bezeichnet der Begriff hauptsĂ€chlich diejenigen Techniken, die eine Ortung mittels Radar erschweren sollen, ohne dass das zu ortende Objekt selbst aktiv Störsignale aussenden muss. Tarnkappentechniken werden vor allem im militĂ€rischen Bereich eingesetzt. Hierbei werden bei Luftfahrzeugen wie Tarnkappenflugzeugen und Tarnkappenhubschraubern sowie bei Überwasserfahrzeugen wie Tarnkappenschiffen und Unterwasserfahrzeugen wie U-Booten diese Techniken angewendet. FĂŒr die Tarnkappentechniken sind auch die Anglizismen Stealth (deutsch: Heimlichkeit) beziehungsweise Stealth-Technik gebrĂ€uchlich geworden. Neben Maßnahmen am Objekt selbst kommt zudem der Einsatzplanung eine hohe Bedeutung zu, um die oft richtungsabhĂ€ngigen Tarneigenschaften auszunutzen.

Contents

‱ Geschichte
‱ AnfĂ€nge
‱ Techniken
‱ Form
‱ Trivia
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Geschichte

AnfÀnge

Seit dem Beginn der Radarentwicklung vor dem Zweiten Weltkrieg gab es auch Versuche und Forschungsarbeiten mit dem Ziel, sich gegen diese Ortungsmethode zu schĂŒtzen. Das erste radarabsorbierende Material (RAM) wurde 1936 in den Niederlanden entwickelt und patentiert. Dies war ein Absorber im Bereich um 2 GHz, in dem Kohlestaub und Titanoxid verwendet wurden. Als die Radartechnologie wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges weite Verbreitung fand (Deutschland: Radar WĂŒrzburg; Großbritannien errichtete Chain Home), wurden auch die Forschungsarbeiten an Absorbermaterialien intensiviert, besonders in Deutschland und den USA.

Ein Material, das von den Alliierten zu dieser Zeit entwickelt wurde, war der Salisbury screen. Dieses RAM kam auch in frĂŒhen reflexionsarmen RĂ€umen zum Einsatz. Vergleichbare Entwicklungen gab es auch in Deutschland. Um die Bandbreite zu steigern, wĂ€hlte man mehrlagige Strukturen, den Jaumann-Absorber. Die Schnorchelköpfe der deutschen U-Boote der Klasse XXI waren beispielsweise mit einem radarreflexionsmindernden gummiartigen Überzug beschichtet.

Das Material dieses Überzugs, das unter dem Projektnamen „Schornsteinfeger“ von Johannes Jaumann zusammen mit der IG Farben ab 1943 entwickelt wurde und im FrĂŒhjahr 1944 Einsatzreife erlangte, bestand aus einer Aufeinanderfolge leitfĂ€higer Schichten, deren LeitfĂ€higkeit von außen nach innen bis zur Metallwand des Schnorchels ansteigt. Die einzelnen Schichten werden durch dielektrische StĂŒtzschichten mit sehr niedriger DielektrizitĂ€tskonstante voneinander getrennt. Eine auftreffende Radarwelle wird, je tiefer sie eindringt, von dieser Haut mehr und mehr absorbiert. Die Energie der Welle wird im Idealfall vollstĂ€ndig in WĂ€rme umgewandelt. Durch den mehrlagigen Aufbau ist die Wirkung des Jaumann-Absorbers weniger abhĂ€ngig von Frequenz und Einfallswinkel.cite-ref-1[1]cite-ref-2[2]

Die Radarwellen werden also wie in einem Sumpf verschluckt – daher sprach man im Zusammenhang dieser Eigenschaft auch von einem Ortungssumpf. Andere Bezeichnungen sind „elektrischer Sumpf“, Leitwert- oder Radarsumpf.cite-ref-3[3] Ein Ă€hnliches Wirkprinzip wie beim Aufbau des Überzugs findet sich im Wellensumpf.

Nach dem Krieg gerieten solche Konzepte zunĂ€chst in Vergessenheit. Die Radartechnik und die elektronischen Gegenmaßnahmen wurden immer leistungsfĂ€higer. Man konzentrierte sich als Schutzmaßnahme auf die immer höhere Geschwindigkeit und grĂ¶ĂŸere maximale Flughöhe von MilitĂ€rflugzeugen.

Entwicklung der Grundlagen

Als Bomber wie die Boeing B-52 auf immer grĂ¶ĂŸere Entfernung mit Radar geortet werden konnten und Flugabwehrraketen und luftgestĂŒtzte Radare immer leistungsfĂ€higer wurden, kam der Reduzierung der Wirksamkeit der gegnerischen Radarortung erhöhte Bedeutung zu. Neben leistungsfĂ€higeren elektronischen Gegen- und Überwachungsmaßnahmen wurde auch die Drohne McDonnell ADM-20 entwickelt, um dem gegnerischen Radaroperator eine B-52 vorzutĂ€uschen. Die Drohne hat dabei, obwohl wesentlich kleiner als eine B-52, denselben Radarquerschnitt. Diese Entwicklung zeigte, dass der Radarquerschnitt eines Ziels nicht von der GrĂ¶ĂŸe des FluggerĂ€tes abhĂ€ngen muss.

1960 hat die USAF das erste Programm fĂŒr Tarnkappentechnik ins Leben gerufen. Der Radarquerschnitt einer Ryan BQM-34A Firebee-Drohne wurde durch Abschirmungen am Lufteinlass der Triebwerke, radarabsorbierendes Material am Rumpf und eine spezielle Anti-Radar-Lackierung verringert.cite-ref-4[4]

WĂ€hrend Kampfflugzeuge dazu ĂŒbergingen, gegnerisches Gebiet im Tiefflug zu durchqueren, um natĂŒrliche Hindernisse zur Tarnung vor gegnerischer Sensorik zu nutzen, war dies Spionageflugzeugen nicht möglich. So versuchte man bei der Lockheed U-2 „Dragon Lady“ durch eine möglichst große Flughöhe einem möglichen Abwehrfeuer zu entgehen. Nachdem sich das Konzept als nicht erfolgreich herausgestellt hatte, wurde im Project Rainbow versucht, die RadarquerschnittsflĂ€che der U-2 zu senken, was sich allerdings als unwirksam herausstellte. Als ein Nachfolgemuster gesucht wurde, reichten Lockheeds Skunk Works und die Consolidated Vultee Aircraft Corporation (Convair) ihre KonzeptentwĂŒrfe ein.

WĂ€hrend Convair bei seinem Entwurf Kingfish die ÜberlebensfĂ€higkeit mittels einer geringen RadarquerschnittsflĂ€che zu steigern suchte, setzte der Konkurrent Lockheed bei seinem Entwurf A-12 Oxcart auf eine möglichst hohe Geschwindigkeit und gewann damit den Wettbewerb. Dessen leistungsfĂ€higere Version Lockheed SR-71 wurde schließlich in Auftrag gegeben. Dabei wurde versucht, die RadarquerschnittsflĂ€che mittels Form und Wiedereintrittsdreiecken zu reduzieren, siehe unten bei „Geometrische Absorber“. Bei der dazugehörigen Drohne Lockheed D-21 wurde ebenfalls auf eine niedrige RadarquerschnittsflĂ€che geachtet.

Im Vietnamkrieg wurde die Bedrohung durch Flugabwehrraketen wieder offensichtlich. Zwar wurden Anti-Radar-Raketen wie die AGM-45 Shrike und die Wild-Weasel-Taktik entwickelt und eingesetzt, doch waren diese sehr riskant und banden teure Flugzeuge im Kampf gegen die gegnerische Flugabwehr statt taktische Ziele anzugreifen.

Die hohen Verluste der Israelis wĂ€hrend des Jom-Kippur-Kriegs zeigten zudem, dass der Einsatz von Störsendern alleine keine befriedigende Lösung darstellt und TiefflĂŒge in konturlosem WĂŒstengelĂ€nde nur sehr eingeschrĂ€nkt möglich sind.

Have Blue und Senior Trend

Im April 1976 beauftragte die Defense Advanced Research Projects Agency Lockheed damit, zwei flugfĂ€hige Prototypen von Tarnkappenflugzeugen in 60 Prozent der geplanten OriginalgrĂ¶ĂŸe zu entwickeln. Das Entwicklungsziel war, die effektive RadarquerschnittsflĂ€che eines Flugzeuges entscheidend zu verkleinern.

Die Entwicklung baute auf der Theorie des sowjetischen Physikers Pjotr Jakowlewitsch Ufimzew auf. Die Kosten lagen bei 37 Millionen US-Dollar fĂŒr beide Flugzeuge. Das Programm war geheim und tauchte offiziell in keinem Budget auf. Der Name Have Blue hat keinen tieferen Sinn, vermutlich wurde er aus einer Liste von möglichen Namen fĂŒr Geheimprogramme zufĂ€llig ausgewĂ€hlt. Die Bezeichnung XST (Experimental Survivable Testbed) ist ebenfalls gelĂ€ufig.

Die erste Maschine wurde im November 1977 fertiggestellt. Sie sollte die Flugcharakteristik des Entwurfs ausloten. Am 1. Dezember fand der Jungfernflug auf dem TestgelĂ€nde am Groom Lake in Nevada statt. WĂ€hrend der Testphase wurde das Flugzeug zu einem Radarsystem der US Army geflogen, gefolgt von einem Verfolgerflugzeug. Das Radar konnte nur das Verfolgerflugzeug entdecken, damit wurde die Machbarkeit des Konzeptes bewiesen. Der Erstflug des um ein Drittel grĂ¶ĂŸeren Serienflugzeuges Senior Trend (spĂ€ter F-117) fand dann am 18. Juni 1981 unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Flugzeug war mit magnetischem Absorbermaterial beschichtet, um die Radarsignatur nicht nur durch die Form, sondern auch durch weitere Maßnahmen zu reduzieren.

Assault Breaker

Da der Kalte Krieg auf dem Höhepunkt angekommen war, wurde nun die Überlegenheit des Warschauer Paktes an Panzern und BodenstreitkrĂ€ften als Problem angesehen. Um einen möglichen Angriff der Sowjetunion auf Mitteleuropa abzuwehren, wurde 1978 das Assault-Breakercite-ref-5[5]-Programm ins Leben gerufen. Dieses hatte zum Ziel, mittels prĂ€zisionsgelenkter Munition und LangstreckenaufklĂ€rung Bodenziele weit hinter den feindlichen Linien zu zerstören. Das Programm legte die Grundlagen fĂŒr alle modernen luftgestĂŒtzten Waffensysteme, die in den Konflikten des 21. Jahrhunderts eingesetzt wurden.

In ihm wurden LANTIRN-BehĂ€lter als Navigations- und Zielsystem fĂŒr TiefflugeinsĂ€tze entwickelt (Messerschmitt-Bölkow-Blohm entwickelte dazu den Vebal Syndrom-Pod) sowie Marschflugkörper, die intelligente Submunitionen im Tiefflug zu einem sowjetischen Panzerverband bringen und diese ĂŒber ihm freisetzen sollten. Die Marschflugkörper gingen nie in Produktion; die Submunitionen wurden spĂ€ter als Brilliant Anti-Tank (BAT) in das MLRS integriert. Eine andere Entwicklung betraf MunitionsbehĂ€lter fĂŒr Kampfflugzeuge, die im Zielgebiet einen Schwarm intelligenter selbstzielsuchender Raketen mit Millimeterwellen-Radarsucher freisetzen sollten. Die Entwicklung wurde von Hughes mit der Wasp „Minimissile“ vorangetrieben, wurde aber wegen zu hoher Kosten eingestellt. Das Prinzip wurde mit der MBDA Brimstone wieder aufgegriffen. Die CBU-97 Sensor Fuzed Weapon hat ihre UrsprĂŒnge ebenfalls im Assault-Breaker-Programm.

Das zentrale Element war Pave Mover. Dabei wurde ein leistungsstarkes Side-Looking-Airborne-Radar mit elektronischer Strahlschwenkung an eine General Dynamics F-111 montiert, um sowjetische Panzer in ĂŒber 100 Kilometer Entfernung weit hinter der Frontlinie orten zu können. Da die Rechenleistung frĂŒher Computer gering war, wurden die Rohdaten des Radars ĂŒber einen leistungsstarken Datenlink an eine Bodenstation zur Auswertung gesendet. Mit fortschreitender Mikroelektronik wurde es möglich, Rechner und Personal in einem Flugzeug unterzubringen – die E-8 JSTARS (Joint Surveillance and Target Attack Radar System) entstand. Am 30. April 1996 wurde bekannt gegeben, dass das Assault-Breaker-Programm auch einen „schwarzen“ Teil hatte. Da die ÜberlebensfĂ€higkeit der Radarplattform bezweifelt wurde, entwickelte Northrop das Tarnkappenflugzeug Tacit Blue, das mit einem Low Probability of Intercept-Radar ausgestattet wurde. Bei der Tacit Blue wurde erstmals auf die Facettierung der OberflĂ€che verzichtet. Die gestiegene Rechenleistung der Computer machte es möglich, die OberflĂ€che kontinuierlich zu krĂŒmmen, und dabei trotzdem die Reflexionen nach dem Huygensschen Prinzip zu berechnen, was bei der Entwicklung der F-117 noch nicht möglich war. FĂŒr den Marschflugkörper mit Submunitionen entwickelte Northrop ebenfalls ein Tarnkappenmodell, die AGM-137 TSSAM.

Integration in Massensysteme

Als die MiG-31-Kampfflugzeuge 1981 mit dem Radar- und Waffenleitkomplex SBI-16 Saslon in Serie gingen, kamen BefĂŒrchtungen auf, dass durch leistungsstarke Phased-Array-Antennen (PESA) mit Look-down/shoot-down-FĂ€higkeit die bisherigen Marschflugkörper relativ leicht abzufangen seien. So wurde als Nachfolger der AGM-86 Cruise Missile die AGM-129 entwickelt, die als erster Marschflugkörper mit Tarnkappentechnik im Juli 1985 in Serie ging.

Ebenfalls wurde beschlossen, dass beim nĂ€chsten Bomber und beim nĂ€chsten LuftĂŒberlegenheitsjĂ€ger der US Air Force sehr großer Wert auf Signaturreduzierung gelegt werden sollte. Das „Advanced Technology Bomber“-Programm (ATB) resultierte in der Northrop B-2, das „Advanced Tactical Fighter“-Programm (ATF) in der YF-22 Raptor und YF-23 Black Widow II. Alle diese Entwicklungen verwendeten Tarntechniken, die von Northrop im Assault-Breaker-Programm entwickelt wurden.

Ein fortschreitendes Problem ist, dass die konsequente Integration von Tarnkappentechnik in Konstruktionen deren Preis extrem in die Höhe treibt. So konnten von der B-2 letztlich nur 21 StĂŒck beschafft werden, die Serienproduktion der F-22 endet nach nur 187 Maschinen. Gleiches gilt fĂŒr die Schiffe der Zumwalt-Klasse, von denen von ursprĂŒnglich geplanten 34 nur drei StĂŒck beschafft werden. Deshalb wird versucht, im Rahmen des Joint-Advanced-Strike-Technology-Programms den Lockheed Martin F-35 Joint Strike Fighter streitkrĂ€fteĂŒbergreifend und international zu entwickeln, um durch große StĂŒckzahlen Kosten zu sparen. Andere Staaten implementieren nur einzelne Aspekte der Tarnkappentechnik in ihre Konstruktionen, um Kosten zu sparen. So hat der Eurofighter Typhoon nur frontal radarabsorbierende Materialien und Frequency Selective Surface-Materialien. Anstelle interner WaffenschĂ€chte wurden lediglich Einbuchtungen fĂŒr die halb versenkte Mitnahme von Luft-Luft-Raketen vorgesehen. Die Schiffe der Visby-Klasse und der Skjold-Klasse haben weder Low-Probability-of-Intercept-Radar noch Low-Probability-of-Detection-Datenlinks; sie sind aber bezĂŒglich Materialien und Formgebung nach Tarnkappenprinzipien konstruiert.

Techniken

Objekte mit Tarnkappeneigenschaften sind bestrebt, ihre Signatur zu reduzieren. Aufgrund der HĂ€ufigkeit und LeistungsfĂ€higkeit werden meist Tarnmaßnahmen gegen Radar- und Infrarotortung sowie die Entdeckung durch gegnerische Elektronische AufklĂ€rung implementiert. Dies geschieht primĂ€r durch vier Eigenschaften:

‱ Form
‱ OberflĂ€chenmaterial
‱ Reduktion der WĂ€rmeabstrahlung
‱ LPI-Radar

Tarnkappentechnik findet heute in unterschiedlichem Maß in den meisten StreitkrĂ€ften der Welt Verwendung. Die in Medien, MarketingbroschĂŒren und Trivialliteratur suggerierte Unsichtbarkeit tritt dabei nicht auf und ist auch nicht das Ziel. Tarnkappentechnik wird verwendet, um die Überlebenswahrscheinlichkeit der Plattform zu steigern, indem die Entdeckung durch gegnerische Sensoren verzögert und der Angriff auf die eigene Einheit erschwert wird.

Form

→

Hauptartikel

:

Radarquerschnitt

Um eine Reflexion von Radarenergie zurĂŒck zum Sender zu vermeiden, werden die OberflĂ€chen relativ zu diesem geneigt oder scharfe Kanten prĂ€sentiert. Oberstes Gebot ist die Vermeidung eines Retroreflektors wie z. B. eines durch Leitwerke gebildeten Winkelreflektors. Kreisförmige Querschnitte werden vermieden, da diese in jede Richtung zumindest eine kleine senkrechte FlĂ€che bilden. Bei Flugobjekten ist dabei ein Kompromiss zur Aerodynamik einzugehen. Eine gute Form kann den Radarquerschnitt um einen Faktor 10 bis 100 reduzieren. Ein noch höherer Faktor wird schwierig, da das Huygenssche Prinzip besagt, dass auch eine extrem geneigte Platte Radarenergie zum Sender zurĂŒckstrahlt, nur erheblich weniger als bei rechtwinkligem Auftreffen des Signals. FĂŒr eine weitere Verringerung sind radarabsorbierende Materialien somit unerlĂ€sslich, diese sind gegen niederfrequente Radare aber meist weniger wirksam, siehe weiter unten im Abschnitt Radarabsorbierende Materialien.

Trifft ein Radarstrahl auf eine geneigte OberflĂ€che, wandert die senkrecht zur OberflĂ€che gerichtete E-Feldkomponente der Welle mit Lichtgeschwindigkeit auf der OberflĂ€che entlang. Am Auftreffpunkt kommt es dabei kaum zu RĂŒckstreuung. Am Ende der Laufstrecke wird diese Energie wieder in den Raum abgestrahlt; ein Mensch, der in diesem Frequenzbereich „sehen“ könnte, wĂŒrde dort eine Art Elmsfeuer wahrnehmen. Tarnkappeneinheiten besitzen deshalb möglichst glatte OberflĂ€chen ohne vorstehende Antennen und Spalten. Bei Flugzeugen wird deshalb versucht, Vorderkantenklappen wegzulassen und LufteinlĂ€sse nicht verstellbar zu konstruieren, was aufgrund geforderter Flugleistungen nicht immer möglich ist. Waffen werden intern transportiert, beim Abschuss werden dazu SchĂ€chte geöffnet. Da ein Waffenschacht ebenfalls einen Spalt darstellt, werden dessen Kanten geneigt oder gezackt, um eine Zerstreuung der Energie zu erreichen.

SchiffsgeschĂŒtze sollten das Rohr nicht nur mit einer eckigen Verkleidung aus radarabsorbierendem Material (RAM) umhĂŒllen, da an dessen Spitze ebenfalls Energie in den Raum abgestrahlt wird, sondern das Rohr möglichst in einem geschlossenen GehĂ€use unterbringen wie im Bild rechts oben bei der Visby-Klasse zu sehen.

WĂ€hrend frĂŒhe Tarnkappendesigns (F-117) großen Wert auf eine Zerstreuung in alle Raumrichtungen legten, sind neuere Entwicklungen bestrebt, so viele Kanten wie möglich in derselben Richtung anzuordnen, damit der Radarquerschnitt nur in einem bekannten, kleinen Winkelbereich stark ansteigt. ZusĂ€tzlich oder alternativ wo dies nicht möglich ist oder ÜbergĂ€nge FlĂ€chen unterbrechen, werden diese Kanten durch Zackung unterbrochen, um Radarenergie zu zerstreuen. Dabei muss die WellenlĂ€nge des Radars kleiner als die PeriodizitĂ€t der Zacken sein. Im Allgemeinen bleibt ein relativ großer Radarquerschnitt senkrecht zur LĂ€ngsachse des Objekts unvermeidbar, sollten Maßnahmen diesen zugunsten anderer Richtungen weiter erhöhen, so ist dies ein erwĂ€genswerter Kompromiss.

Die OberflĂ€che muss geschlossen leitfĂ€hig sein. Fenster und Cockpithauben werden mit Gold (goldfarben) oder Indiumzinnoxid (grĂŒnlich) beschichtet. Die Einfassung muss dabei die E-Feldkomponente in die Struktur ĂŒberleiten oder dissipieren, um eine unerwĂŒnschte Abstrahlung von Radarenergie an die Umgebung zu verhindern.

Die DĂŒsenenden werden, wie andere unvermeidbare Unterbrechungen, eckig oder gezackt gestaltet (Beisp.: F-35); alternativ kann auch die DĂŒsenunterseite verlĂ€ngert werden (wie bei der Northrop YF-23 rechts im Bild zu sehen), um die Sichtbarkeit vom Boden aus zu erschweren. Bei der F-117 wurden außerdem der Triebwerksauslass in Form eines schmalen horizontalen Schlitzes ausgefĂŒhrt, um eine schnelle Vermischung der heißen Abgase mit der Umgebungsluft zu erreichen. Weitere IR-Tarnmaßnahmen werden unten beschrieben.

Frequency Selective Surface

Frequency Selective Surface-(FSS)-Materialien kommen zum Einsatz, wenn das Material der Radarkuppel fĂŒr die elektromagnetischen Wellen der eigenen Radar- oder Kommunikationsantenne transparent sein muss, andere Frequenzen und Polarisationen aber reflektiert oder absorbiert werden sollen, um den Radarquerschnitt nicht zu vergrĂ¶ĂŸern. Dabei macht man sich die Tatsache zu Nutze, dass sich bei unterschiedlichen Frequenzen und Polarisationen der Brechungsindex sowie der Reflexionsgrad und Transmissionsgrad von elektromagnetischen Wellen an einer dielektrischen GrenzflĂ€che Ă€ndern. Die Grundlagen dazu sind in den Artikeln Fresnelsche Formeln und Prismenspektrometer erlĂ€utert. CA-RAM wird in diesen Radomen ebenfalls verarbeitet.

Radarabsorbierende Materialien

Ziel

Radarabsorbierende Materialien (RAM) sind notwendig, um den Radarquerschnitt weiter zu verkleinern als dies durch die Form alleine möglich ist. So können bei FluggerÀten Radarquerschnitte von Vögeln oder Insekten erzielt werden. Dabei ist zu beachten, dass RAM eine beschrÀnkte Bandbreite und Absorptionsleistung haben. Diese Àndert sich je nach Frequenz und Auftreffwinkel der Radarenergie. Das Konstruktionsziel besteht darin, ein möglichst breitbandiges Material mit geringer Dichte und Dicke, hoher Absorptionsleistung und geringer WinkelabhÀngigkeit herzustellen. Kosten und Wartungsaufwand spielen dabei ebenfalls eine Rolle.

Dies kann zum Problem werden, wenn ein Objekt mit einem Radar angestrahlt wird, dessen WellenlĂ€nge außerhalb des Frequenzbereiches des radarabsorbierenden Materials liegt. Ein Flugziel mit einem Radarquerschnitt von 0,01 mÂČ, das mit radarabsorbierendem Material mit 20 dB DĂ€mpfung beschichtet ist, hat einen Radarquerschnitt von 1 mÂČ außerhalb des Absorptionsbereiches. Wenn die Beschichtung wirkungslos ist, erfolgt die Signaturreduzierung nur ĂŒber die Form des Objektes. Ein augenscheinliches Problem ist, dass viele RAM im Frequenzbereich unter 2 GHz massiv an Absorptionsleistung verlieren, weswegen es unter RadaraufklĂ€rern das Sprichwort „Es gibt nichts Unsichtbares unterhalb von 2 GHz“ gibt. Beschichtungen, die auch im Bereich von weniger als 2 GHz wirken, sind meist schwĂ€cher als höherfrequente.

Um ein besseres GefĂŒhl fĂŒr radarabsorbierende Materialien zu bekommen, ist hier beispielhaft eine Tabelle zu sehen.cite-ref-6[6] Sie gilt fĂŒr einen sĂŒdkoreanischen Breitband-Schaumabsorber. In der oberen Zeile ist die Radarfrequenz zu sehen, in der linken Spalte die Dicke des Schaumes. Die Dezibelwerte geben ĂŒber die DĂ€mpfung Aufschluss, −20 dB bedeuten, dass die effektive RadarquerschnittsflĂ€che um den Faktor 100 gesunken ist. Dabei ist zu beachten, dass der Auftreffwinkel der Radarstrahlung gleich bleibt.

| Dicke | 2 GHz | 6 GHz | 10 GHz | 14 GHz | 18 GHz | 22 GHz | 26 GHz | 30 GHz | 34 GHz | 38 GHz | 42 GHz | 46 GHz | 50 GHz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 mm | 0 dB | 0 dB | −2 dB | −6 dB | −10 dB | −14 dB | −17 dB | −19 dB | −19,5 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB |
| 9,5 mm | −1 dB | −7,5 dB | −14 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB |
| 12 mm | −3 dB | −9 dB | −17 dB | −21 dB | −22 dB | −21,5 dB | −20,5 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB |
| 19 mm | −4 dB | −10 dB | −18 dB | −22 dB | −23 dB | −22,5 dB | −21,5 dB | −21 dB | −21 dB | −20,5 dB | −20 dB | −20 dB | −20 dB |
| 25 mm | −5 dB | −14 dB | −20 dB | −23 dB | −23,5 dB | −23 dB | −22,5 dB | −22 dB | −22 dB | −22 dB | N/A | N/A | N/A |
| 50 mm | −11 dB | −21 dB | −24 dB | −25 dB | −25 dB | −24 dB | −24 dB | −24 dB | −24 dB | −24 dB | N/A | N/A | N/A |

Dabei lassen sich folgende Dinge beobachten: Die höchsten Absorptionswerte treten im Bereich von 10–18 GHz auf; unterhalb von 10 GHz verliert der Schaum massiv an Absorptionsleistung, was sich aber teilweise durch eine grĂ¶ĂŸere Dicke ausgleichen lĂ€sst. Interessant ist auch das Verhalten dĂŒnner SchĂ€ume bei Frequenzen ĂŒber 34 GHz, dort bleibt die Absorptionsleistung konstant bei −20 dB und ist unabhĂ€ngig von der Dicke. Im Folgenden nun eine schematische Auflistung von RAM-Konstruktionsprinzipien.

Salisbury Screen

Der Salisbury screen besteht aus drei Schichten: Einer metallischen Unterschicht, einem dielektrischen Material mit der Dicke von einer viertel WellenlĂ€nge der Resonanzfrequenz und einer dĂŒnnen verlustbehafteten Deckschicht. Wenn die Radarwelle die Deckplatte trifft, wird sie in zwei Wellen gleicher IntensitĂ€t geteilt. Die eine wird an der OberflĂ€che reflektiert, die andere taucht in das Material ein und wird an der metallischen Unterschicht reflektiert. Der Abstand sorgt fĂŒr eine Phasenverschiebung der zweiten Welle um 180°, wenn diese das Material verlĂ€sst. Die destruktive Interferenz lĂ€sst keine Energie zum Sender zurĂŒckreflektieren. Das Dielektrikum kann zum Beispiel aus Balsaholz oder PVC bestehen. Die Bandbreite einer solchen Anordnung liegt bei ±5 %. Sie kann erhöht werden, wenn mehrere Deckplatten und Dielektrika ĂŒbereinandergestapelt werden, was auch die Neigungsempfindlichkeit reduziert. Der elektrische Widerstand der Deckplatten nimmt dabei exponentiell zur Unterschicht ab. Diese Anordnung wird auch Jaumann-Absorber genannt.

Magnetische Absorber

WÀhrend ein Salisbury-screen-Aufbau ein verlustbehaftetes Material an die Stelle setzt, wo die elektrische Feldkomponente ein Maximum hat, kann auch an die Stelle des maximalen H-Feldes ein magnetisches Material positioniert werden. Wenn eine Welle auf ein Hindernis trifft, ist dabei das H-Feld an der OberflÀche maximal. Dies wird bei magnetischen RAM (auch MAGRAM genannt) ausgenutzt. Die Dicke dieser Schichten liegt bei etwa λ/10, was wesentlich weniger als bei dielektrischen RAM ist. In diesen RAM sind meist Carbonyleisen oder Ferrite in Gummi eingebettet. Die kleinen Dipole haben das Bestreben, sich nach den wechselnden Feldlinien auszurichten; durch das entstehende Drehmoment wird Energie an das Material abgegeben, siehe auch Relaxation (Naturwissenschaft). Als magnetisches Material kann auch eher exotisches wie mit Cobalt substituiertes Bariumhexaferrit oder Titanate zum Einsatz kommen, als Matrixmaterial auch Siloxane und Neopren. Der Frequenzbereich liegt je nach Menge des Cobalts ungefÀhr zwischen 2 und 46,5 GHz. MAGRAM kam bei der Lockheed F-117 zum Einsatz.

Dallenbach Layer

Ein weiteres dielektrisches RAM, das aber homogen ist. Dabei wird in ein Bindemedium, zum Beispiel Polyurethanschaum Graphitpuder und Titanoxid gemischt. Die Menge an Graphit bestimmt dabei die Dissipation, wĂ€hrend die Menge an Titanoxid die PermittivitĂ€t beeinflusst. Damit lĂ€sst sich die benötigte Dicke des Materials einstellen; als RĂŒckenplatte kommt ein Metall zum Einsatz. Statt der beiden ZusĂ€tze können auch Aluminiumflocken oder radarabsorbierende DĂŒppel mit ungefĂ€hr 50 ”m LĂ€nge in ein festes Bindemittel gemischt werden. Der Frequenzbereich betrĂ€gt dann etwa 10 GHz bis 100 GHz bei einer Reduzierung des Radarquerschnitts um bis zu 30 dB.

Circuit-Analog-RAM

Beim Circuit-Analog-RAM (CA-RAM) werden Schichten, die leitfĂ€hige Formen enthalten, ĂŒbereinandergestapelt. Die Formen können aus kleinen parallelen StĂ€bchen, Kreuzen, Jerusalemkreuzen, DrĂ€hten, Geflechten oder Ă€hnlichem bestehen. Die geometrischen Formen sind der zu absorbierenden WellenlĂ€nge angepasst. Die Formen werden in eine Matrix gegossen, die so entstandenen einzelnen Schichten werden mit Dielektrika voneinander getrennt gestapelt. Wenn die Schichten unidirektionale Elemente enthalten, also zum Beispiel die StĂ€be oder Fasern pro Ebene nur in eine Richtung orientiert sind, werden diese beim Stapeln abwechselnd um 90° gedreht um den Verbund polarisationsunabhĂ€ngig zu machen. Der Vorteil des CA-RAM ist, dass durch die Wahl der Formen das Material fĂŒr jede beliebige WellenlĂ€nge und Bandbreite angepasst werden kann, der Nachteil der sehr hohe Fertigungsaufwand.

”=Δ-Absorber

Dicke Materialien, bei denen die relative PermeabilitĂ€t und relative PermittivitĂ€t gleich sind (” = Δ), werden ”=Δ-Absorber genannt. Bei ihnen wird ein Großteil der Energie vom Material absorbiert, bevor es die RĂŒckenplatte erreicht. Die Werte sind zwar meist frequenzabhĂ€ngig, es wurden jedoch Ferrite entwickelt, bei denen diese Werte in einem bestimmten Frequenzbereich frequenzunabhĂ€ngig sind.

Absorber geringer Dichte

Absorber geringer Dichte funktionieren wie der ” = Δ-Absorber, nur dass hier ” = Δ ≈ 1 ist, was fast den Werten fĂŒr Luft beziehungsweise Vakuum entspricht. Diese Anforderungen werden meist von Materialien geringer Dichte erfĂŒllt. Das Beispielmaterial Spongex (1973) war 5 cm dick und wirkte in einem Frequenzbereich von 2,4 bis 10 GHz bei einer Absorption von bis zu −20 dB. Die unterste Frequenz von 2,4 GHz konnte durch ein dickeres Material weiter reduziert werden.

Inhomogener Absorber

Der inhomogene Absorber sollte am Übergang zur Umgebung möglichst wenig DiskontinuitĂ€t aufweisen (also ”,Δ ≈ 1); mit steigender Bautiefe sollten die Verluste aber zunehmen, um die elektromagnetische Energie möglichst vollstĂ€ndig zu absorbieren. Dazu können verschiedene Schichten mit unterschiedlichem Verlustwert gestapelt werden oder ein homogenes Material entsprechend modifiziert werden. Die Bautiefe hĂ€ngt von der tiefsten zu erwartenden WellenlĂ€nge ab.

Dazu kann ein Schaum in wĂ€ssrige Graphitlösungen unterschiedlichster Konzentration getaucht werden. Der Schaum wird dabei in der Lösung gestaucht und expandiert, um das Graphit aufzunehmen. Alternativ ist auch Polystyrol mit unterschiedlichen Graphitanteilen möglich. Die Absorptionsleistung liegt bei etwa −20 dB und bleibt auch bei steilen Winkeln von bis zu ±70° erhalten.

Geometrische Absorber

Die Schwierigkeit, verschiedene Lagen mit unterschiedlichen Eigenschaften zu fertigen, fĂŒhrte zu geometrischen Absorbern (Geometric Transition Absorbers). Dabei wird ein Material mit konstanten Eigenschaften verwendet, aber in geometrische Formen gebracht, um den Absorptionskoeffizienten in Richtung der metallischen RĂŒckplatte zu erhöhen. DafĂŒr werden steile Keile, Pyramiden und konische Körper verwendet, wie sie auch in Absorberkammern Verwendung finden. Bei Flugzeugen kommen sie entlang der TragflĂ€chenkanten zum Einsatz, wobei die HohlrĂ€ume zwischen den entstehenden Zacken mit einem absorbierenden Material geringer PermittivitĂ€t gefĂŒllt sind. Diese Absorber sind sehr winkelabhĂ€ngig.

Chirale Materialien

Chirale Materialien bestehen aus einer isotropen Matrix, in die in zufĂ€lliger Orientierung identische Mikrostrukturen wie zum Beispiel Mikrohelices eingebettet werden. Die geometrischen Abmessungen und Materialeigenschaften der Mikrostrukturen bestimmen dabei die elektromagnetischen Parameter des radarabsorbierenden Materials. Die RĂŒckstreuung dieser Beschichtungen hĂ€ngt von der Polarisation ab. Sie werden dazu verwendet Salisbury screens und Dallenbach Layers eine grĂ¶ĂŸere Bandbreite und Absorptionsleistung zu geben. Bei einer Dicke von λ/5 können ungefĂ€hr 15–25 dB erzielt werden.

Radarabsorbierende Strukturen

Da die Beschichtung der OberflĂ€che einen Extraaufwand, Extrakosten und Extragewicht bedeutet, ist man teilweise zur Fertigung radarabsorbierender Strukturen (RAS) ĂŒbergegangen, um Kosten und Gewicht zu sparen. Dabei werden Ferrit, Graphit, CA-RAM-Strukturen oder Schichten aus radarabsorbierenden Materialien in die Polymermatrix des Faser-Kunststoff-Verbunds gemischt. Teilweise kommen dazu auch Bismaleimide als Matrix zum Einsatz. Stealth-Schiffe werden zumeist aus radarabsorbierenden Strukturen (RAS) gefertigt, da der Extraaufwand und die Extrakosten der Beschichtung sonst zu hoch wĂ€ren.

Beispiele hierfĂŒr sind die Schiffe der Visby-Klasse und die Skjold-Klasse.

Infrarottarnung

Durch die weite Verbreitung von Infrarotsensoren sowie deren kontinuierliche Verbesserung wurden auch Methoden entwickelt, sich besser dagegen zu tarnen. Jedes Objekt sendet WĂ€rmestrahlung aus, die von dem Array aus FotoempfĂ€ngern eines WĂ€rmebildgerĂ€tes aufgefangen wird. Durch atmosphĂ€rische Absorption kommen hier nur WellenlĂ€ngen von 3–5 ”m und 8–14 ”m in Frage. Da militĂ€rische Einheiten meist durch WĂ€rmekraftmaschinen angetrieben werden, sind diese meist heißer als die Umgebung und somit gut entdeckbar.

KĂŒhlung

Die einfachste Methode der Infrarottarnung besteht darin, den heißen Abgasstrahl des Objektes als Hauptverursacher von IR-Emissionen zu kĂŒhlen, damit er nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz weniger Energie abstrahlt. Bei Schiffen wird dabei Seewasser in den Abgasstrahl eingespritzt, bei Luftfahrzeugen ist eine Vermischung mit Umgebungsluft ĂŒblich.cite-ref-7[7] So wird der Abgasstrahl des Eurocopter Tiger mit Frischluft vermischt, bevor er die TriebwerksdĂŒse verlĂ€sst; die Northrop B-2 verwendet dazu die kĂŒhle Strömung des Grenzschichtabscheiders, siehe das Bild rechts.

Selective Emissivity

Bei der selective emissivity technology wird durch Beschichtungen der Emissionsgrad Δ in den relevanten WellenlĂ€ngen reduziert. Das plancksche Strahlungsspektrum eines Körpers wird auf diese Weise modifiziert; statt der ĂŒblichen Höckerkurve wird der Kurvenverlauf den BedĂŒrfnissen angepasst. Es werden also bei den WellenlĂ€ngen 3–5 ”m und 8–14 ”m TĂ€ler im Kurvenverlauf auftreten und somit weniger Photonen in diesen FrequenzbĂ€ndern ausgesandt, wodurch das Objekt kĂ€lter erscheint. Dies ist die heute ĂŒblichste Anwendung von IR-Tarntechniken. Durch die Verwendung verschiedener Beschichtungen an unterschiedlichen Stellen kann im Infraroten ein Fleckenmuster oder Ă€hnliches erzeugt werden, um sich besser im GelĂ€nde zu tarnen.

IR/RAM-Beschichtungen

IR/RAM-Beschichtungen versuchen radarabsorbierende Eigenschaften mit niedrigen Emissionen in den relevanten Infrarot-WellenlĂ€ngenbereichen zu erzielen. Dabei können nur dielektrische IR-Beschichtungen zum Einsatz kommen. Solche Materialien bestehen aus einer IR-tarnenden Deckschicht und einem darunter liegenden RAM oder einer quasihomogenen Mischung aus RAM und IR-Material. Eine Beschichtung des IBD Deisenroth Engineering erreicht beispielsweise eine Absorption von ungefĂ€hr −30 dB in einem Frequenzband von 8–18 GHz, die GĂŒte der IR-Tarnung wurde nicht veröffentlicht. Bei IR/RAM-Beschichtungen sind auch eher exotische Varianten wie mit Silber beschichtete verkohlte Bambusfasern denkbar.cite-ref-8[8]

Lichtkaskade

Laserentfernungsmesser senden einen zeitlichen Lichtpuls im infraroten Spektrum aus, der am Zielobjekt reflektiert wird und zum Sender zurĂŒcklĂ€uft. Die maximale messbare Entfernung hĂ€ngt unter anderem von der ReflektivitĂ€t des Ziels fĂŒr die WellenlĂ€nge des Lasers ab. Um diese zu senken, ist das Konzept der Lichtkaskade entwickelt worden. Dabei werden verschiedene MolekĂŒle kombiniert, wobei das Absorptionsband des einen mit dem Emissionsband des anderen ĂŒberlappt. Wird also eine WellenlĂ€nge A auf das Material treffen, wird eine Sorte MolekĂŒle sie absorbieren und in der WellenlĂ€nge B die Energie wieder emittieren. Eine andere Sorte wird die WellenlĂ€nge B absorbieren und im Bereich C emittieren und so weiter. So kann die Energie einer WellenlĂ€nge eingefangen und in einer anderen wieder emittiert werden. Das Verfahren eignet sich möglicherweise auch zur Infrarottarnung.

Low Probability of Intercept Radar

Siehe auch

:

Radar-Betriebsmodus

Konventionelle RadargerĂ€te können aus weit grĂ¶ĂŸerer Entfernung geortet werden, ab der sie selbst in der Lage sind, das Zielobjekt zu orten. Low Probability of Intercept-(LPI)-RadargerĂ€te versuchen, ihre Emissionen zu verstecken, um nicht durch feindliche Radarwarnanlagen oder Elektronische AufklĂ€rung (ESM) geortet zu werden oder feindlichen Lenkwaffen wie der Antiradarrakete AGM-88 HARM keine Zielbeleuchtung zu bieten.

Dies geschieht durch eine Reihe von Methoden, die auch zum Teil miteinander kombiniert werden können. Konventionell arbeitende RadarwarnempfĂ€nger, die nach regelmĂ€ĂŸig auftretenden Impulsen hoher spektraler Leistungsdichte suchen, sind nicht in der Lage, LPI-Radare zu orten. LPI-Radare erlauben es Tarnkappeneinheiten, aktiv nach Gegnern zu suchen, ohne ihre Anwesenheit und eigene Position leicht bestimmbar zu machen. Somit könnten sie selber den Gegner sehen, ohne gesehen zu werden.

Es wird versucht, eine möglichst hohe NebenkeulendÀmpfung zu erreichen, da Nebenkeulenaussendungen die Wahrscheinlichkeit eines Ansprechens des RadarwarnempfÀngers erhöhen, obwohl der Strahl nicht auf den RadarwarnempfÀnger gerichtet wurde. PeriodizitÀt ist bei der Ausleuchtung zu vermeiden; dies gelingt mit einem irregulÀren Suchmuster, bei dem alle Parameter der gesendeten Impulse zur Verwirrung von RadarempfÀngern in schneller Folge geÀndert werden.

Einen anderen Weg gehen Omnidirektionale LPI-(OLPI)-Radare, die keinen Scan durchfĂŒhren und mit einem sehr breiten Strahl (großer Öffnungswinkel) senden, aber mit einer Antenne hoher Richtwirkung empfangen. Diese Methode erhöht die Beleuchtungszeit und vermeidet regelmĂ€ĂŸige starke Impulse. Allerdings ist eine hohe RechenkapazitĂ€t notwendig, da es auch fĂŒr das sendende Radar schwierig ist, die Echos des eigenen Sendemusters vom Hintergrundrauschen und anderen natĂŒrlichen Störungen zu unterscheiden. Somit ist die EffektivitĂ€t dieses Modus wie bei allen LPI-Radaren stark von der VerarbeitungskapazitĂ€t der Signalverarbeitung abhĂ€ngig.

Ebenfalls möglich ist die Verwendung „exotischer“ TrĂ€gerfrequenzen, die von RadarwarnempfĂ€ngern meist nicht berĂŒcksichtigt werden. Denkbar sind Frequenzen unterhalb von 0,5 GHz und oberhalb von 20 GHz. Das AN/APG-78-Longbow-Radar des AH-64 Apache verwendet zum Beispiel eine Frequenz von 35 GHz. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Frequenzen mit 22, 60, 118, 183 und 320 GHz, da dort die atmosphĂ€rische DĂ€mpfung am höchsten ist. Solche Radare besitzen allerdings eine sehr eingeschrĂ€nkte Reichweite.

Eine Leistungserhöhung wird von den meisten Radarwarnern als ein nÀherkommendes Radar interpretiert und im Gegenzug eine Leistungsverringerung als ein Entfernen, daher wird stÀndig die Leistung des Radars angepasst, was den Radarwarner irritieren kann. Diese Methode wird beim französischen Crotale angewendet. Dabei wird das Ziel aufgeschaltet und die Sendeleistung auf das minimale Signal-Rausch-VerhÀltnis abgesenkt. Das Radar wird von den ESM-Sensoren dadurch als weit entfernt interpretiert und als Bedrohung niedriger PrioritÀt eingeordnet.

Eine wichtige LPI-Technik ist die Bandspreizung des Sendeimpulses; hierbei wird die Leistung ĂŒber eine große Bandbreite verteilt, sodass schmalbandige Sensoren nur einen Teil der Leistung empfangen können. Hierdurch verschlechtert sich der Signalrauschabstand bei RadarwarnempfĂ€ngern und somit die Detektionsreichweite.

Eine analoge Methode, um mit einer geringeren spektralen Leistungsdichte auszukommen, ist die Pulskompression; ohne genaue Kenntnis der Signalform ist eine Detektion kaum möglich, weil das Signal praktisch im Rauschhintergrund untergeht. Das Pulskompressionsverfahren ermöglicht lÀngere Sendeimpulse mit guter Entfernungsauflösung und geringer Impulsleistung. LÀngere Sendeimpulse begrenzen jedoch die minimal messbare Entfernung, da im Sendemodus nichts empfangen werden kann. Deshalb verwenden manche LPI-RadargerÀte getrennte Sende- und Empfangsantennen, da leistungsfÀhige Radarsignalprozessoren ein starkes Echosignal aus dem Nahbereich schon aus einem noch nicht vollstÀndig empfangenen Impuls komprimieren können. Eine weitere analoge Methode der Bandspreizung ist das FM-modulierte Dauerstrichradar.

FĂŒr digitale Verfahren der Bandspreizung siehe Direct Sequence Spread Spectrum. Da die Reflexionen asynchron erfolgen und sich am EmpfĂ€nger mehrere Echos ĂŒberlagern, werden lange Spreizsequenzen mit geringer Autokorrelation benötigt, diese sind im Gegensatz zum Barker-Code nicht optimal.

Low Probability of Detection Datenlink

Bei einem Low-Probability-of-Detection-(LPD)-Datenlink wird versucht, die DatenĂŒbertragung zwischen militĂ€rischen Einheiten abzuwickeln, ohne dass dies vom Gegner bemerkt wird. Dazu werden gerichtete Datenlinks eingesetzt, wofĂŒr Sender und EmpfĂ€nger mindestens zwei Antennen fĂŒr gleichzeitiges Senden und Empfangen verwenden. Es handelt sich dabei um Phased-Array-Antennen, die meist in die OberflĂ€che integriert werden und einen möglichst hohen Antennengewinn und kleine Nebenkeulen aufweisen sollten. Durch die starke Richtwirkung wird auch die mögliche Datenrate stark erhöht. Das Signal-Rausch-VerhĂ€ltnis sollte am EmpfĂ€nger ebenfalls möglichst niedrig sein, um die Entdeckung durch gegnerische Sensorik zu verhindern. Das Sendesignal wird dabei als Phasenmodulation von Pseudozufallsrauschen mittels cyclic code shift keying (CCSK, was im Wesentlichen DS-CDMA entspricht) ĂŒbertragen, damit mögliche Gegner, die sich in der Richtcharakteristik der Sendeantenne befinden, die DatenĂŒbertragung nicht bemerken. Die Schwierigkeit bei LPD-Datenlinks besteht darin, die BitfehlerhĂ€ufigkeit möglichst niedrig zu halten.

Trivia

Im Luftfahrtmuseum Kunovice wird ein unsichtbares Stealth-Flugzeug „ausgestellt“. Dabei handelt es sich um eine Art wissenschaftlichen Witz. Laut der Website des Museums habe ein Museumstechniker vergessen, die fortschrittliche Stealth-Technologie in der Kabine auszuschalten. Deshalb könne die Schalttafel mit dem Schalter fĂŒr Sichtbar/Unsichtbar nicht mehr gefunden werden, und das Flugzeug bleibe deshalb unsichtbar.cite-ref-9[9]

Siehe auch
Literatur

‱ Peter Westwick: Stealth: The Secret Contest to Invent Invisible Aircraft. Oxford University Press, New York 2020, ISBN 978-0-19-067744-2.
‱ Allan Douglas English / The Royal Military College of Canada: Changing Face of War: Learning from History. 1998, ISBN 0-7735-1723-5. S. 197–212: Stealth Technology: A Revolution in Air Warfare?

Weblinks

Commons

: Tarnkappentechnik

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Trends in radar absorbing materials technology; Computational Electromagnetics Lab, Aerospace Electronics & Systems Division, National Aerospace Laboratories. springerlink.com
‱ Air Power Australia, PRECISION GUIDED MUNITIONS The New Breed

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ KĂŒhnhold, Wege elektrischer Tarnung, S. 15 PDF, 1 MB
cite-note-22. ↑ G. G. Macfarlane: The Schornsteinfeger project. Hrsg.: Combined intelligence objectives sub-committee. (sites.duke.edu/wiwisamsul/files/2019/09/The-Schornsteinfeger-Project.pdf [PDF]).
cite-note-33. ↑ Patent DE4121584A1: Verfahren und Einrichtung zur Radartarnung bei Triebwerken. Angemeldet am 29. Juni 1991, veröffentlicht am 21. Januar 1993, Anmelder: Messerschmitt Bölkow Blohm, Erfinder: Gerhard Löbert.‌
cite-note-44. ↑ 1960s AQM-34 Ryan Firebee (USA). In: pbs.org. Abgerufen am 14. Januar 2015 (englisch).
cite-note-55. ↑ Übersetzung des Begriffes auf leo.org
cite-note-66. ↑ An Introduction to RF and IR Stealth Technology, Seite 14 (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive) (PDF; 3,4 MB)
cite-note-77. ↑ http://www.wrdavis.com/docs/brochures/NavalIR_Hardware.pdf @1@2Vorlage:Toter Link/www.wrdavis.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2018. Suche in Webarchiven)
cite-note-88. ↑ http://proj3.sinica.edu.tw/~chem/servxx6/files/paper_3029_1231998964.pdf@1@2Vorlage:Toter Link/proj3.sinica.edu.tw (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2018. Suche in Webarchiven)
cite-note-99. ↑ ZX-1 auf der Website des Museums, abgerufen am 1. August 2023